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Kampf statt Krampf

Interview mit Sabrina Pirker. Seit dieser Saison ist Sabrina Pirker dafür zuständig, dass die Handballer der HSG rund laufen. Die Bärnbacherin, die auch selbst Handball gespielt hat, ist als Masseurin für die HSG tätig. Im Interview gibt sie Einblicke in ihre Arbeit.

Du betreust die HSG als Masseurin. Was sind die häufigsten Wehwehchen, mit denen die Spieler auf dich zukommen?

Die häufigsten Wehwehchen sind meistens am Wurf-Arm sowie bei der Schulter. Aber auch die Beine, etwa Knie oder Sprunggelenk, werden oft in Mitleidenschaft gezogen.

Gibt es eigentlich typische Handballer-Verletzungen?

Ja gibt es, unter anderem Verletzungen der Handgelenke, Fingergelenke und der Schulterpartie – vor allem bei der Rotatorenmanschette.
Bei den unteren Extremitäten sind meistens das Kniegelenk, die Bänder im Knie und
das Sprunggelenk betroffen. Aber auch Stürze sind häufige Ursachen von Verletzungen und die kommen im Handball öfters vor.

Was kann man tun, um Verletzungen, speziell muskulärer Art, soweit wie
möglich zu reduzieren?

Also ich würde sagen, das Nonplusultra ist Dehnen! Ganz wichtig ist auch, Ruhephasen einzuplanen und seinem Körper eine Pause zu gönnen
mit Massagen oder warmen Bädern, Sauna oder einer Sportsalbe und allem, was einem sonst noch gut tut.

Gilt das Gleiche auch für Hobbysportler?

Ja auf jeden Fall! Wie gesagt, Dehnen, Ruhepausen und ab und an zur Massage gehen und sich verwöhnen lassen.

Brauchen die älteren Spieler, wie Klemen Cehte und Deni Gasperov, eigentlich mehr Betreuung oder ist das quer durch alle Altersgruppen ähnlich?

Eigentlich kann man das so nicht sagen. Es kommt nicht aufs Alter an, sondern ob sich ein Spieler verletzt oder meine Betreuung dringender braucht wie der andere. Das ist vom Alter unabhängig.

Du massierst manchmal auch Spieler während eines Spiels. Welchen Zweck hat das?

Das ist ganz leicht zu erklären. Wenn ein Spieler zum Beispiel einen Muskelkrampf oder Ähnliches hat, muss ich die betroffene Körperregion mittels Massagen auflockern.

Gibt es bestimmte Präparate, auf die du bei deiner Arbeit mit den Sportlern gerne zurückgreifst?

Ja es gibt etwas, dass ich bei den Spielern sehr gerne anwende – eine Salbe für Gelenke, Muskeln und Sehnen. Die OLEOvital Cetilar® zur Verbesserung der Gelenkfunktion und Bewegungsfähigkeit und zur Linderung von Schmerzen.