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Winterblues ade: Tipps gegen die Winterdepression.

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, sinkt bei vielen Menschen auch die Stimmung. Der Winterblues muss aber nicht sein: es gibt Strategien, um dem Stimmungstief zu entkommen. Wir geben euch wertvolle Tipps, um den Winterblues aktiv zu bekämpfen.

Frische Luft und Licht tanken: das hilft gegen den Winterblues

Licht sorgt für Wohlbefinden. Für das Glückshormon Serotonin brauchen wir vor allem viel Tageslicht. Je weniger Tageslicht ins Auge fällt, desto mehr produziert unser Körper das Schlafhormon Melatonin, das die Stimmung senkt. Deshalb ist es wichtig, auch wenn das Wetter nicht immer dazu einlädt, raus ins Freie zu gehen. Idealerweise sollte die Mittagszeit genutzt werden, um täglich mindestens eine halbe Stunde frische Luft und Tageslicht zu tanken.
Eine saisonal abhängige Depression und ein schlechtes Immunsystem können allerdings auch auf einen Vitamin D Mangel hindeuten. Das Sonnenvitamin D ist besonders wichtig für unser Immunsystem und ein Stimmungsaufheller.

Bewege dich glücklich

Menschen mit Winterblues neigen dazu, sich wenig zu bewegen. Genau das ist kontraproduktiv, denn wer sich zurückzieht, kommt nur schwer aus seinem winterlichen Tief heraus. Sport und Bewegung fördern das körperliche und das psychische Wohlbefinden: durch Bewegung werden auch Reinigungsprozesse im Gehirn angeregt und Stresshormone abgebaut. Bei sehr schlechtem Wetter und extremer Kälte ist vor allem Indoor-Sport angesagt. Das Training sollte vor allem Spaß machen und keinen Stress erzeugen.
Ein Trend bei Heimsportarten ist unter anderem das Mini-Trampolin. Das Hüpfen macht Spaß, ist gesund und vor allem gelenkschonend. Ob Cross- oder Heimtrainer, Klimmstange oder Hantel, die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch ohne Geräte ist sportliche Betätigung in den eigenen vier Wänden möglich. Wie wäre es zum Beispiel mit Pilates, Tanzen, Qigong oder Yoga?

Lachyoga sorgt für gute Stimmung

Heute schon gelacht? Die Gelotologie beschäftigt sich mit den positiven Auswirkungen des Lachens. Lachen hebt die Stimmung und ist gesund, aktiviert den Stoffwechsel und das Immunsystem. Aber Lachen verändert nicht nur die Gesichtsmuskeln, sondern auch die Gedankenmuster. Lachyoga wurde 1995 vom indischen Arzt Madan Kataria entwickelt. Mittlerweile bieten auch Yoga Studios Lachyoga an und es macht wirklich Spaß.

Cocooning: my home is my castle. Der Winterblues bleibt da draußen.

Die eigenen vier Wände sind in der kalten Jahreszeit vor allem Rückzugsorte, die so angelegt sein sollten, dass wir Ruhe, Geborgenheit und Gemütlichkeit finden. Nicht umsonst heißt es „My home is my castle“. Vor allem in der kalten Jahreszeit sollten wir uns mit stimmungsvollen Accessoires, wie Bildern, Kerzen, Duftlampen und Kissen in warmen herbstlichen Farben gemütliche Wohlfühloasen schaffen. Auch zu Hause können wir uns Zeit für Dinge nehmen, die uns glücklich machen.
Laut Kafka kann ein Buch die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Warum also nicht ein gutes Buch lesen?  Es gibt unendlich viele Hobbies, die uns glücklich machen können:  Kekse backen, Stricken, Malen, Basteln, Musizieren oder Rätsel lösen… die Liste ist schier unendlich.

Besser Schlafen durch die Macht der Gedanken

Durch die Imagination von positiven Bildern kann es gelingen, Negatives auszublenden und somit besseren Schlaf zu gewinnen. Stellen Sie sich besonders schöne und positive Bilder, Erlebnisse und Situationen vor, die Sie erlebt haben. Das kann ein besonders schöner Urlaub sein, eine traumhafte Landschaft oder eine wunderbare Begegnung.

Gesunde Ernährung als Stimmungsaufheller

Gesundes Essen kann auch helfen. Saisonale und regionale Lebensmittel sind im Winter besonders wichtig. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können hilfreich sein. Vor allem in der kalten Jahreszeit mit wenig Sonnenlicht, sollte auf eine Vitamin D Supplementierung geachtet werden.
Mehr Infos zur richtigen Ernährung in der kalten Jahreszeit finden Sie hier.

Einatmen, ausatmen

Stress kann bei manchen Menschen depressive Verstimmungen auslösen. Es gibt aber verschiedene Atemtechniken, um Stress zu reduzieren. Wir wissen intuitiv, dass ein ruhiger Atem Körper und Geist beruhigt, aber in der Hektik des Alltags atmen wir meist falsch, nämlich zu kurz und zu flach. Richtig ist, wenn sich die Bauchdecke beim Einatmen anhebt und beim Ausatmen wieder senkt.

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Vor allem in stressigen Zeiten sollten wir uns und unseren Mitmenschen Gutes tun.  Schenken wir unseren Mitmenschen ein Lächeln  und die Welt schickt ein Lächeln zurück. Freuen wir uns trotz Kälte und Schmuddelwetter auf schöne Momente, das Glitzern im Schnee und die Schönheit der weißen Berge.