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Melatonin

Warum ist gesunder Schlaf wichtig?

Schlafen ist ein Grundbedürfnis und daher lebensnotwendig.

Wir benötigen unseren täglichen Schlaf, damit sich unser Körper von den Belastungen des Alltags erholen, unser Gehirn Neues aufnehmen und die Reize des Tages verarbeiten kann.
Langanhaltender Schlafmangel oder Schlafstörungen können Krankheiten begünstigen und schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Klassische Folgeerscheinungen sind Erschöpfung, Reizbarkeit und längerfristig auch Herz-Kreislauf-Störungen.

Der Schlaf bildet somit eine wichtige Grundlage für unser Wohlbefinden.

Die Funktionen des Schlafens im Überblick:

  • Schlaf bedeutet Erholung für den Körper, denn die meisten Körperfunktionen (z.B. Herzschlag, Atmung… etc.) werden verlangsamt, wodurch wieder Energie aufgeladen werden kann. Ein gesunder Schlaf ist daher maßgeblich verantwortlich für ein starkes Immunsystem und eine gute Radikalabwehr.
  • Das Gehirn arbeitet während wir schlafen jedoch auf Hochtouren, denn im Schlaf werden wichtige Informationen gespeichert, mentaler Stress abgebaut und unwichtige Informationen wieder verworfen. Man könnte sagen, dass im Schlaf Strategien zur tagtäglichen Bewältigung von Stress und Konflikten erarbeitet werden, damit wir am nächsten Morgen wieder für die Herausforderungen des Tages gewappnet sind.

Schlafstörungen – Ursachen und Lösungswege.

Es passiert immer wieder: man geht zu Bett, dreht sich von einer Seite zur anderen, kann aber nicht einschlafen oder nicht gut schlafen. Am nächsten Morgen fühlt man sich wie gerädert, abgeschlagen und kraftlos.

Die Ursachen für Schlaf- oder Einschlafstörungen sind vielfältig:

  • schlecht verdauliches Essen am Abend
  • Schichtarbeit oder häufige Fernreisen (gestörter Biorhythmus und Jetlag)
  • Innere Unruhe, z.B. durch beruflichen Stress, private Konflikte oder aber auch durch positive Reizüberflutung
  • physische Beeinträchtigungen (Erkrankungen oder Schmerzen)
  • Störquellen in Form von elektronischen Geräten (Handy, TV…)

Diese Maßnahmen können hilfreich sein:

  • Sportliche Betätigung oder Bewegung an der frischen Luft fördern die abendliche Müdigkeit.
  • Entspannungstechniken (z.B. Yoga oder autogenes Training) befreien von der mentalen Belastung des Alltags.
  • Abends entspannende Tätigkeiten anstatt Action und Trubel bevorzugen.
  • Im Schlafzimmer auf elektronische Geräte (Elektrosmog) verzichten und auf eine gute Raumtemperatur (idealerweise rd. 18 °C) achten.
  • Auf leicht verdauliches Essen am Abend (kein fettes Fleisch, zuckerhaltige Speisen oder Rohkost) achten und zu späterer Stunde auf Alkohol und Kaffee verzichten.
  • Abends zu Lebensmitteln, die einen schlaffördernden Effekt haben, z.B: Milch mit Honig oder Bananen (das in Bananen enthaltene Tryptophan wirkt stimmungsaufhellend und spannungslösend) greifen.

Sollten die natürlichen Tipps nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann man auf natürliche, schlaffördernde Nahrungsergänzungen zurückgreifen.

Melatonin – Das Schlafhormon.

Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert.
Ein zu niedriger Melatoninspiegel kann zu Schlafstörungen führen.

Je älter man wird, umso weniger Melatonin wird vom Körper produziert, die durchschnittliche Schlafdauer reduziert sich und Schlafprobleme treten vermehrt auf.

  • Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen
  • Melatonin trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung bei.

In diversen Publikationen wird Melatonin auch eine antioxidative Wirkung zugeschrieben. Das Hormon wird demnach häufig als Radikalfänger bezeichnet.

Ein erholsamer Schlaf ist demnach enorm wichtig für Vitalität, Konzentration und ein funktionierendes Gedächtnis sowie langfristig für die allgemeine Gesundheit.