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Vitamin D

Welche Rolle spielt Vitamin D im Körper?

Vitamin D hat ein breites Wirkungsspektrum und reguliert den Kalzium- und Phosphathaushalt im Körper. Es wird für den Knochenstoffwechsel und für die reibungslose Funktion fast aller Zellen und Organe benötigt. Das bedeutet, neben der Stärkung des Immunsystems, ist Vitamin D wichtig für Knochenaufbau, Zähne und Muskeln.

In welchen Lebensmitteln findet man Vitamin D?

Vitamin D ist größtenteils in Fisch, Hühnereiern, Milch, Butter und tierischen Geweben enthalten, v.a. in Räucheraal, Lachs, Sardinen, Kalbfleisch und Rindsleber, des Weiteren in Avocados, Champignons, Sahne, Emmentaler, Gorgonzola, Edamer, Joghurt und Buttermilch, Süßkartoffeln, Datteln und Sonnenblumenkernen.

Da die Aufnahme von Vitamin D durch Lebensmittel meist nicht ausreichend erfolgt, sollte zusätzliches Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Wie hoch ist der Bedarf an Vitamin D?

Durch die Sonnenbestrahlung mit UV-B-Strahlen und durch die Körpertemperatur wird aus unterschiedlichen Vorstufen von Vitamin D, Vitamin D3 (Cholecalciferol) gebildet.

Zusätzlich kann Vitamin D3 auch von außen durch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Die amerikanische Gesellschaft für Endokrinologie empfiehlt bei Personen mit Risiko einer Mangelerscheinung, je nach Alter eine tägliche Zufuhr von 600 – 2.000 I.E.

Bei mangelnder körpereigener Vitamin-D-Bildung sollten Erwachsene täglich in etwa 25 μg – das entspricht 1000 I.E. Vitamin D3 – zuführen.
Experten empfehlen eine kontinuierliche und tägliche Supplementierung von gemäßigten Dosen. Um Überdosierungen zu vermeiden, sollten Sie max. 4000 IE Vitamin D3 täglich zuführen.

Durch ein Blutbild lässt sich Ihr Vitamin D-Spiegel einfach erheben. Der Vitamin D-Gehalt wird hierbei als 25(OH)D (=Calcidiol) in den Maßeinheiten ng /ml bzw. nmol/l angegeben.

Zur Orientierung gilt nachfolgende Kategorisierung:

Normalwert
> 30 ng/ml ( > 75 nmol/l) im Serum
bei Werten darunter spricht man von einem relativen Mangel. Werte < 20 ng/ml sind als absoluter Mangel definiert.

Überdosierung
> 150 ng/ml ( > 375 nmol/l) im Serum

1 ng/ml entspricht in etwa 2,5 nmol/l
1 ng = 0,001 µg

Wie erkennt man einen Vitamin-D-Mangel?

Ungefähr 50% der Weltbevölkerung leiden unter einem Vitamin-D-Mangel. Dies hat zur Folge, dass man anfälliger für Krankheiten, Stimmungsschwankungen und ein schwaches Immunsystem ist.

Vitamin D ist ein Vitamin, das der Körper normalerweise selbst ausreichend produziert. Allerdings nur dann, wenn er genügend Sonnenstrahlen mit UVB-Anteil bekommt.

Während der Wintermonate ist die Sonneneinstrahlung häufig zu schwach und Lebensmittel liefern in der Regel zu wenig Vitamin D, sodass zahlreiche Menschen unterversorgt sind.

Jedoch kann es auch im Sommer zu Mangelerscheinungen kommen. Da viele Menschen die Sonne meiden und bei Verwendung einer Lichtschutzcreme ab Faktor 15 kaum körpereigene Vitamin-D-Produktion mehr stattfindet, ist die Vitamin-D-Produktion auch in der warmen Jahreszeit häufig zu gering.

Vitamin D3+K2 – Eine gute Kombination für starke Knochen.

Sowohl Vitamin D3 als auch Vitamin K2 zählen zu den fettlöslichen Vitaminen.
Vitamin K2 trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei, spielt jedoch genauso wie Vitamin D3 auch eine wichtige Rolle für die Gesunderhaltung der Knochen.

Vitamin K2 beeinflusst die Knochenbildung und den Knochenstoffwechsel. Es ist an der Bildung von Osteocalcin beteiligt, aktiviert das Matrix-GLA-Protein, unterstützt somit die Kalziumverwertung und trägt dadurch zum Aufbau einer stabilen Knochensubstanz bei.

Zwar ist eine zusätzliche Gabe von Vitamin K2 zu Vitamin D3 nach jetzigem Stand der Wissenschaft nicht zwingend erforderlich, jedoch ist der positive Synergieeffekt beider Vitamine nicht von der Hand zu weisen.

Eine Absprache mit Ihrem Arzt hinsichtlich der zusätzlichen Gabe von Vitamin K2 ist zu empfehlen. Vor allem dann, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, ist eine ärztliche Absprache vorab unverzichtbar, da Vitamin K2 auch die Blutgerinnung beeinflusst!